Ausbildung zum Schweisshund
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Schweissfährte

Was ist eine Schweissfährte?
„Schweiss“ bedeutet in der Jägersprache „Blut“. Und eine Schweissfährte ist nichts anderes als eine Blutspur, auf den man einen Hund ansetzt.
Den jüngeren und unerfahrenen Hunden legt man meistens eine 500 Meter lange Fährte, mit zwei rechten Winkeln und mit einer Stehzeit (vom legen der Fährte bis zum ansetzen des Hundes)von mindestens 12 Stunden.
Den älteren und erfahrenen Hunden legt man meistens eine 1000 Meter lange Fährte, mit drei rechten Winkeln und einer Stehzeit von 24 Stunden.
Beim Üben ist darauf zu achten, nicht mehr als 2,5 dl Blut in einer Fährte zu benutzten, sowohl bei der 500 Meter wie auch bei der 1000 Meter Fährte.
Bevor der Führer mit seinem Hund eine richtige Nachsuche bestreiten darf, muss das Gespann mindestens die 500 Meter Prüfung bestanden haben.

 

Hier sieht man ein Hundführer mit seinem Hund im Wald.

Hundführer mit seinem Hund im Wald